Ziel
Der Auftrag im Rahmen des Sanierungsprogramms Koelnmesse 3.0 beinhaltet die umfassende Sanierung der Halle 10 der Koelnmesse. Die voll unterkellerte Versammlungshalle mit zwei Veranstaltungsebenen sollte technisch und baulich modernisiert werden, ohne den laufenden Messe- und Veranstaltungsbetrieb einzuschränken.
Eine besondere Herausforderung bestand daher darin, die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen innerhalb eng definierter Veranstaltungspausen umzusetzen und die gleichzeitig vorgegebenen Kosten- und Terminziele einzuhalten.
Konzept
Um den Messebetrieb durchgehend aufrechterhalten zu können, wurde die Sanierung in fünf aufeinander abgestimmte Bauabschnitte gegliedert. Die einzelnen Maßnahmen wurden gezielt in den veranstaltungsfreien Zeitfenstern realisiert. Eine präzise Terminplanung, Koordination der beteiligten Fachdisziplinen und konsequente Steuerung der Bauabläufe waren damit zentrale Bestandteile des Planungskonzeptes.
Die Sanierung umfasste neben der technischen Ausrüstung wesentliche Eingriffe in die Gebäudesubstanz und Infrastruktur. Dazu gehörte die Sanierung der Fassade und des Flachdachs, die Erneuerung der WC-Anlagen für Besucher und Standbauer sowie die Sanierung der gastronomischen Anlagen.
Sic architekten übernahm dabei als Generalplaner die übergeordnete Planung und Koordination. Die Leistungsphasen 1-8 gemäß §34 HOAI- Gebäude und Innenräume sowie die Leistungsphasen 1-8 gemäß §55 HOAI- Technische Gebäudeausrüstung. Damit wurde das Projekt von der Grundlagenermittlung und Planung über Ausschreibung und Vergabe bis zur Objektüberwachung und baulichen Umsetzung begleitet.
Die erfolgreiche Realisierung innerhalb der vorgesehenen Kosten- und Terminrahmen führte zu Beauftragung von sic architekten mit der anschließenden Sanierung der Halle 2.







